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Bertelsmann-Analyse zeigt gravierende Lücken beim Bildungs- und Teilhabepaket

Berlin. Jetzt in den Sommerferien wird Kinderarmut besonders sichtbar. Während viele Familien verreisen oder Ausflüge unternehmen, bleiben armutsbetroffene Kinder und Jugendliche häufig zu Hause. Doch Ausgrenzung beginnt nicht erst bei der Urlaubsreise: Schon der Eintritt ins Freibad, die Busfahrt zum Badesee oder ein Kinobesuch können das Familienbudget überfordern.

Das heute veröffentlichte Factsheet der Bertelsmann Stiftung zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) zeigt, dass ausgerechnet die Leistung für soziale und kulturelle Teilhabe nach wie vor nur einen kleinen Teil der anspruchsberechtigten Kinder und Jugendlichen erreicht. Nach den von der Stiftung ausgewerteten Näherungswerten erhalten lediglich rund 18 Prozent der 6- bis unter 15-Jährigen und rund 12 Prozent der 15- bis unter 18-Jährigen den Teilhabebetrag. Bei Minderjährigen im Sozialhilfe- und Asylbewerberleistungsbezug liegen die Anteile noch niedriger.  

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