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Kinder in Krisen- und Kriegsgebieten schützen – Kinderrechte weltweit sichern

Berlin. Zum Antikriegstag am 1. September mahnt der Kinderschutzbund, Kinder in Krisen und Kriegen weltweit konsequent zu schützen. Denn für Kinder bedeutet Krieg immer den Verlust von Sicherheit, Alltag und oft auch von Zukunftschancen. Sie gehören in allen Konflikten zu den verletzlichsten Gruppen und tragen die Folgen von Gewalt, Flucht und Unsicherheit häufig ein Leben lang.

Kinder erleben Krieg nicht nur als Bedrohung ihres Lebens, sondern auch als tiefgreifende Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen. Sie leiden unter Angriffen, Vertreibung und Gewalt ebenso wie unter den indirekten Folgen von Kriegen: Hunger, Krankheiten, zerstörter Infrastruktur und dem Zusammenbruch von Bildungs- und Versorgungssystemen.

Derzeit wachsen Millionen Kinder unter Bedingungen auf, die ihnen grundlegende Rechte verwehren und ihre Zukunftschancen massiv einschränken. Ihnen wird durch Kriege und Krisen weltweit bereits im frühen Lebensalter die Grundlage für ein sicheres, gesundes und selbstbestimmtes Leben genommen. Dies widerspricht in eklatanter Weise den in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Rechten auf Schutz, Förderung und Beteiligung.

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